9/28/2016

Holiday Review: Sardinien

"Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen", lautet ein bekanntes Zitat welches ich zu 100 Prozent bestätigen kann. Zu erzählen haben wir von unserem Aufenthalt auf Sardinien der jetzt leider auch schon wieder ein Monat her ist viel, nur leider hat uns der Alltag schneller eingeholt als gedacht und somit verzögerte sich auch der geplante Blogbeitrag. Aber jetzt hab ich es endlich geschafft und konnte mir ein wenig Zeit verschaffen um mit euch ein paar Highlights unserer Reise zu teilen.
Wir haben uns im Sommer relativ spontan entschieden im heurigem Jahr noch eine größere Reise zu unternehmen. Eigentlich war es geplant nach unseren Kurztrips nach Rovinj, Salzburg, Kärnten und die Steiermark ein wenig unser Zuhause zu genießen und erst wieder im nächsten Jahr in die Ferne zu reisen. Bereut haben wir diese Entscheidung auf keinem Fall, ganz im Gegenteil es war goldrichtig. Aufgrund der super Flugzeiten die wir hatten, haben wir fast volle 12 Tage auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel verbracht und zu sehen gab es dort genug. Wir haben uns für eine Rundreise (über 1000 km) entschieden und haben uns dafür drei verschiedene Unterkünfte ausgesucht. Gelandet sind wir im Süden, Cagliari, wo wir mit dem Mietauto zur ersten Unterkunft in einem Vorort von Cagliari gefahren sind. Wir haben uns für ein Zimmer im Haus Una finestra sul golfo entschieden und waren total begeistert. Das Frühstück war klein aber fein und der Ausblick vom Zimmer war der Hammer. Das Zimmer selbst war neu und sehr modern eingerichtet. Die Lage des Hauses war auch super, in etwa 30 Minuten ist man im Zentrum von Cagliari und die Gastgeber sind total nett und hilfsbereit. Der perfekte Ausgangspunkt für unsere Trips zur Costa Rei und den Beachclubs Maklas und Is Fradis, welcher mein Herz höher schlagen ließ. Ich muss an dieser Stelle sagen dass die Sarden ein total herzliches und hilfsbereites Volk sind und wir uns überall total wohlgefühlt haben aber dort ganz besonders. Die Zeit scheint hier still zu stehen und auch wenn ein Lokal noch so voll ist bekommt man vom Trubel wenig bis garnichts mit.
Zum Meer muss ich euch nicht viel sagen, dass könnt ihr ja auf den Bildern sehen ... einfach traumhaft und da ist es auch ganz egal ob man im Süden oder Norden ist.
Nach vier wunderschönen Tagen im Süden haben wir uns dann am Weg Richtung Norden gemacht. Eingecheckt haben wir dann in das Hotel San Teodoro welches im gleichnamigen Ort angesiedelt ist. Das Hotel war schön aber für ein vier Sterne Haus kein Highlight. Wir haben in dieser Unterkunft die Halbpension gewählt, welche wir nicht nochmal buchen würden. Das Essen war zwar in Ordnung aber der Raum in dem das Abendessen serviert wurde erinnerte uns eher an Kantinenküche und hat nicht zum längeren verweilen eingeladen. Es gab einen tollen Innenhof gleich neben der sehr modernen Bar der ein tolles Ambiente der sich ideal für ein Essen im Freien angeboten hätte aber das war leider nicht möglich. Den berühmten Strand "La Cinta" der nicht weit vom Hotel entfernt ist haben wir zwar einmal gesehen aber für uns beschlossen dass es uns dort zu touristisch ist. Die Gegend rund um San Teodoro ist wirklich schön und von dort aus gibt es viele umliegende Strände zu besuchen die teilweise echte Geheimtipps sind. Allerdings war es dann doch weit überfüllter als im Süden was uns ein wenig gestört hat. Wenn ihr aber einen Urlaub in dieser Umgebung plant dann müsst ihr unbedingt einen Besuch in das Restaurant Bal Harbour unternehmen, wo ich auch den Antrag bekommen habe, wie ihr vielleicht auf Instagram oder Facebook gesehen habt <3.
Einen Tagesausflug nach Olbia sowie eine Reise nach La Maddalena haben wir auch unternommen aber dazu werde ich euch in einem eigenen Beitrag berichten.
Den Urlaub haben wir dann in Cala Gonone ausklingen lassen, was der letzte Stopp unserer Reise war, was aber nicht minder schön war. Ganz im Gegenteil, ich würde sogar sagen dass wir dort unsere schönste Zeit hatten was nicht zuletzt am Hotel Nettuno lag und den netten Leuten die wir dort kennen gelernt haben. Der Leiter des Hotels Mario, welcher super gut deutsch spricht, hat uns mit den besten Tipps zu Land und Leuten versorgt und bei unserem Bootsausflug zu den schönsten Buchten die ich je gesehen habe, haben wir ein sehr nettes Pärchen aus Berlin kennen gelernt welche wir hoffentlich bald wieder sehen werden. 
Ich könnte euch jetzt noch weiter berichten aber dafür ist die Zeit leider etwas zu kurz, aber ich werde demnächst einen zweiten Beitrag mit allen Details zur Verlobung und den Unternehmungen schreiben. Was ich auf alle Fälle noch machen werde ist ein Fotobuch damit ich unsere Familie und Freunde auch ein wenig an unseren Erlebnissen teilhaben lassen kann. Ich habe mich für den Anbieter Colorfotoservice entschieden weil mir der Aufbau und die Anleitung sehr zusagt und ich aufgrund des fast schon chronischen Zeitmangels keinen Nerv für langwierige Prozesse habe. Wenn es dann wieder kühler wird werde ich auch noch zu unseren anderen Reisen Fotobücher erstellen. Wie ich festgestellt habe sieht man sich die doch eher an als einen Stick auf den die Erinnerungen abgespeichert sind und es ist ja auch nett wenn man was in der Hand hat :).
Jetzt lass ich einfach mal die Bilder für sich sprechen und wünsche euch einen tollen Herbsttag.





 












Wenn ihr Fragen habt könnt ihr mir natürlich jederzeit gerne eine Nachricht schreiben, oder ihr fügt einfach ein Kommentar hinzu.















"Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern  um zu reisen."
Johann Wolfgang von Goethe


1 Kommentar:

  1. Schöne Bilder, ist es wirklich eine sehr schöne Stadt, obwohl ich persönlich in die nördlichen Länder zu reisen bevorzugen. Nicht so lange her fuhr ich hier https://poseidonexpeditions.com/de/antarktis/. Ich rate jeder!

    AntwortenLöschen